Verantwortungsvolle Zucht im Überblick

Das Rückwärtsniesen

 

Ist ein gelegentlich bei Chihuahuas auftretendes Phänomen, bei dem das Tier mit gestrecktem Hals und abgespreizten Ellenbogen anfallartig röchelnd, und Luft durch die Nase ansaugt wird. Das dabei entstehende Geräusch erinnert an das Hochziehen von Nasensekret beim Menschen. Nach einer solchen, mehrere Sekunden (selten bis zu wenigen Minuten) dauernden Attacke erscheint das Tier wieder gesund und munter.

 

Häufiger wird dies bei Junghunden, beobachtet. Es tritt für gewöhnlich dann auf, wenn die Tiere in einer ausgelassenen Stimmung sind, zum Beispiel nach dem Essen, Trinken oder beim Herumtoben.

 

Diese ist aber Überhaut nicht schlimm und bedarf keinerlei Behandlung.

 

Teacup Chihuahua?

 

Es gibt eine Reihe von Zwerghunderassen wie den Chihuahua, Malteser, Prager Rattler,Pekingese, Zwergpinscher oder Zwergpudel. Alle von ihnen sind von internationalen Hundeverbänden als eigenständige Rassen anerkannt und werden unter Einhaltung gewisser Rassestandards gezüchet. Der Chihuahua gilt dabei als "kleinste Hunderasse der Welt". Er besitzt im Durchschnitt eine Widerristhöhe von 25-30 Zentimetern und ein Gewicht zwischen 2 und 3 Kilogramm.

 

Die Begriffe Teacup Chihuahua oder Mini Chihuahua gibt es offiziell nicht. Es handelt sich dabei um eine reine Marketing-Erfindung: Denn kleine Hunde sind modern. Seitdem in den Medien Bilder von Prominenten kursieren, die ihre Hunde in Handtaschen herumtragen und mit hübschen Kleidern schmücken, erleben Chihuahuas in Größe XXS einen regelrechten Boom. Einige unseriöse Züchter nutzen den Hype aus und haben es sich zum Ziel gemacht, unter dem Namen Teacup oder Mini Chihuahua extrem kleine und krankhaft unterentwickelte Exemplare der Chihuahua-Rasse zu verkaufen. Nach inoffizieller Definition soll ein Teacup Chihuahua ein Gewicht von möglichst weit unter 2 Kilogramm besitzen.

 

Teacup Chihuahuas leiden oftmals an gesundheitlichen Problemen

Was süß und niedlich aussieht, ist gesundheitlich jedoch enorm bedenklich. Die Minis entstehen durch die Verpaarung von zwei schwachen Elterntieren und sind folglich auch selbst sehr anfällig für Erkrankungen.

Oftmals sind ihre Köpfchen viel zu klein geraten für das Gehirn - die Hündchen leiden an starken Kopfschmerzen, Wasserköpfen und Anfällen. Ebenso ist das Risiko in Unterzucker zu geraten bzw. Diabetes zu entwickeln bei besonders kleinen Chihuahuas stark erhöht. Regelmäßiges Füttern (4-5 Mal am Tag) gehört daher zum Pflichtprogramm. Ihre großen Kulleraugen sind zwar niedlich anzuschauen, führen aber zu Augenreizungen und -infektionen.

 

Hinzu kommt, dass ihre Knochen häufig nicht genügend ausgeprägt sind. Gelenk- und Bandscheibenerkrankungen sind die Folge.

Teacup Chihuahuas können kein normales Hundeleben führen

Generell bleibt festzuhalten, dass ein normales Hundeleben für Teacup Chihuahuas kaum möglich ist. Bereits kleine Hindernisse während des Gassi-Gehens oder aber die Treppe im Haus sind für sie nicht überwindbar. Stets muss der Hund wie ein krankes Tier betreut werden. Aufgrund ihrer Verletzlichkeitkann außerdem bereits ein kleiner Sturz vom Sofa oder ein zu hartes Spiel mit dem Nachbarshund zum Tod führen. Ebenso sind leichte Erkrankungen wie Durchfall oder Erbrechen bei den kleinen Zwerghunden nicht zu unterschätzen. Hier empfiehlt es sich, innerhalb kürzester Zeit einen Tierarzt aufzusuchen. Grundsätzlich sollten Fans der kleinen Hunde bedenken, dass Teacup Chihuahuas im Vergleich zu normalen Artgenossen nur eine kurze Lebenserwartungvon durchschnittlich 5 bis 7 Jahren haben

 

(Die Lebenserwartung eines gesunden Chihuahuas beträgt ca. 14 bis 15 Jahre).

Augen auf bei der Züchterauswahl

Für alle anerkannten Hunderassen gibt es Rassestandards und klar definierte Bestimmungen, die bei der Zucht einzuhalten sind. Auch eine Mindestgröße und ein Mindestgewicht wird dabei für Zuchthündinnen und Rüden vorgeschrieben. So sind Chihuahuas, die weniger als 2 Kilogramm wiegen laut  VRZ/ DHS nicht zur Zucht zugelassen. Bewirbt ein Züchter seine Hunde als besonders klein und leicht, sollten Sie die Seriösität des Hundezüchters in Frage stellen. Letztlich sind Sie als Käufer dazu gefordert, die fragwürdigen Tierhändler zu stoppen: Besteht nach Mini Chihuahuas keine Nachfrage, so werden die winzigen Hunde auch nicht mehr produziert.

 

Krankheiten beim  Chihuahua

 

Zwar ist die Hunderasse Chihuahua sehr robust, was Krankheiten angeht, dennoch gibt es einige Krankheiten, für die sie besonders anfällig sind. Dabei kann es sich teilweise um Erbkrankheiten handeln, teilweise aber auch um Krankheiten, die sich erst im Laufe des Lebens einstellen. Gerade die erste Gruppe von Chihuahua Krankheiten lässt sich gut vermeiden, wenn man seinen Chihuahua Welpen nur von einem seriösen Züchter kauft. Er sortiert kranke Tiere nämlich sofort aus der Zucht aus.

 

Patella-Luxation (PL) bei Chihuahuas

 

Dabei handelt es sich um die am weitesten verbreitete Chihuahua Krankheit. Sie ist vermutlich erblich und bricht in der Regel bei älteren Tieren aus, kann aber auch jüngere Tiere schon betreffen. Bei dieser Krankheit verschiebt sich die Kniescheibe, was zu erheblichen Schmerzen und Einschränkungen in der Bewegungsfähigkeit des Hundes führt. Wenn man den Hund keine Treppen steigen lässt und Sprünge zum Beispiel vom Sofa vermeidet, bestehen gute Chancen, dass der Hund niemals an PL erkrankt. Ist der Fall doch eingetreten, wird diese Chihuahua Krankheit in der Regel durch eine Operation, seltener durch eine Spritzenkur behandelt.

 

Zahnstein, wie auch bei anderen Hunden

 

Zahnstein ist nicht nur eine Chihuahua typische Krankheit, sondern betrifft viele kleinere Hunderassen. Schon Welpen sollte man vorbeugend immer eine Kaumöglichkeit wie Kaustangen oder Kauknochen bieten. Achtung! Richtige Knochen sind ungeeignet, da sie splittern können.

 

Offene Fontanelle bei Chihuahuas

Der Chihuahua hat als einzige kleine Hunderasse ein ganz besonderes Merkmal: Eine

offene Fontanelle. Dabei wurde die offene Fontanelle nicht hinzugezüchtet, sondern

wurde auch bei wildlebenden Chihuahuas in Mexiko entdeckt. Archäologische Funde

belegen, dass diese Hunde seit jeher mit diesem „Merkmal“ ausgestattet waren. In der

Vergangenheit wurde demzufolge beim Chihuahua die offene Fontanelle als ein typisches

Merkmal weltweit von allen Hundezuchtvereinen gefordert.

Auch Menschenbabies werden übrigens mit einer offenen Fontanelle geboren, die sich im

Laufe der Entwicklung schließt. Beim Chihuahua ist die Fontanelle unterschiedlich in

Form und Größe, man kann sie auf dem Oberkopf, da, wo die Stirnknochen zusammen

kommen, fühlen. Die Tatsache, dass die Chihuahuas einen gewölbten Kopf und

manchmal auch eine kleine, offene Fontanelle haben, hat übrigens keinerlei Bezug zu

einer möglichen Erkrankung an Wasserkopf (Hydrocephalus)!

In Amerika haben Studien der letzten Jahre ergeben, dass im Alter von bis 18 Monaten

nur 16% der gezüchteten Chihuahuas eine bereits geschlossene Fontanelle haben. Im

Alter ab ca.18 Monaten schlossen sich weitere 50% komplett und 2% auf Erbsengröße. In

einigen Fällen dauert es bis zu ca. 3 Jahren, bis die Fontanelle sich komplett schließt. In

anderen Fällen haben die Chihuahuas lebenslang eine offene Fontanelle.

Der Standard in Deutschland fordert heute einen Chihuahua mit geschlossener oder sehr

kleiner offener Fontanelle. Aber auch hier gilt, was bereits zur Patellaluxation geschrieben

wurde: Selbst die Zucht mit Hunden, die eine geschlossene Fontanelle haben, garantiert
eben keine Welpen, die ebenfalls eine (später) geschlossene Fontanelle haben.

Festzuhalten ist, dass die meisten Welpen heute lediglich eine kleine offene Fontanelle

haben, durch die sie keinesfalls beeinträchtigt sind. Oft hört man, sie seien wegen der

offenen Fontanelle extrem anfällig. Dies stimmt so nicht. Selbstverständlich sorgt man

dafür, dass der Chihuahua – wie auch jedes andere Lebewesen! - nicht auf den Kopf

geschlagen wird, unabhängig davon, ob die Fontanelle nun offen ist oder nicht.

Selbstverständlich gilt dies auch für den restlichen Hundekörper! Wäre dem nicht so, hätte

die Rasse Chihuahua aufgrund dieses Merkmals wohl nicht überlebt!

 

Augenkrankheiten bei Chihuahuas

 

Die großen Augen sind beim Chihuahua ausdrücklich erwünscht, allerdings sind sie auch sehr anfällig für Augenprobleme. Seriöse Züchter achten darauf, dass die Augen nicht zu vorstehend gezüchtet werden. Typische Augenkrankheiten sind das Glaukom, bei dem das Auge ungesund vergrößert ist und mit Sehschwierigkeiten einher geht, eine Entzündung der Hornhaut und Netzhautablösung.

Der Chihuahua und seine Zähne 

 

Leider kommt es bei Chi immer öfter vor das die kleinen ein vor oder Rückbiss haben . Als Züchter steht man in der Verantwortung mit diesen Tieren nicht zu Züchten.

 

Leider kommt es trotz Selektion der Eltern immer wider vor das Welpen einen vor oder Rückbiss haben. Mit den Kleinen sollte nicht gezüchtet werden.

Sie sind auch nicht Krank oder Minderwertig es sind Liebhaber Tiere und zu 99 Prozent haben die Tiere keine Gesundheitlichen Folgen da durch. So wie wir Menschen auch nicht, denn auch wir haben meist kein Scherengebiss.

 

Das Gebiss des Chihuahua´s brauch meist Länger im Zahnwechsel und off stehen die Milch Zähne mit den neuen schon nebeneinander dies ist auch normal und bedarf nur einer Ziehung der Milchzähne wenn die oberen und unteren Eckzähne aufeinander Treffen. Leider kommt das auch sehr off vor.

 

Der Chihuahua wurde immer keiner gezüchtet und an die Grundregel wird sich oft nicht gehalten.

Ein Chihuahua unter 2 kg gehört nicht in die Zucht weder Rüde noch Hundin.

 

Durch zu klein Züchten entstehen genau diese Problematiken.

 

Und auch gute Züchter die diese Tiere nicht in die Zücht nehmen leiden da drunter.

Es sind Spätfolgen von der runter gewirtschafteten Zucht. 

 

Das Gebiss kann als Welpe noch normal sein und nach dem Zahnwechsel ist es das nicht mehr oder auch andersherum.

 

Ich empfehle den Kleinen von klein auf einmal die Woche die Zähne zu Puzen. Man hat die Zähne immer im Blick und schützt Sie vor Zahnstein.

Ob ein Hund ein vor oder Rückbiss bekommt oder hat kann man fest erst nach ca. 15 Monaten Sagen den das Gebiss Schiebt sich in der zeit noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gebiss in seinen Einzelheiten 

Maligne Hyperthermie (MH)

 

 

 

Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist.

 

Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln, z. B. Isofluran. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen erzielt werden.

 

Warum ist es sinnvoll, auf Maligne Hyperthermie zu testen?

Der DNA-Test zum Nachweis der Malignen Hyperthermie bietet Tierärzten und Züchtern ein effizientes und äußerst sicheres Mittel zur Identifizierung Narkoseempfindlicher Tiere.

 

Der DNA-Test kann bereits von Geburt an betroffene Tiere sicher identifizieren, auch dann,  sollten betroffene Hunde aus der Zucht ausgenommen.

Degenerative Myelopathie (DM)

 

 

 

Die Erkrankung

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neuro degenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr.

 

Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht.

 

Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse.

 

Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückenmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.

 

Es konnte eine Mutation gefunden werden, die als Hauptrisikofaktor für diese Erkrankung gilt, aber eine altersabhängige unvollständige Penetranz zeigt.

Was bringt der Test bitte hier weiter lesen http://www.infohund.de/2018/09/10/dm-degenerative-myelopathie-was-bringt-der-gentest/